Trendforschung für Jedermann – wie man Trends erkennen kann

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Nein, Trendforschung muss man nicht studieren. Aktuelle Trends kann jeder erkennen – vorausgesetzt, man interessiert sich für eine bestimmte Domäne. Wer Modetrends auf der Spur ist, muss nur bewusst darauf achten, was die Menschen anziehen und wie sich dies verändert. Technik-begeisterten Menschen wird auch nicht entgehen, was gerade ein großes Thema wird und was schon wieder der sprichwörtliche Schnee von gestern ist.

Doch nicht alles wird man einfach nur mit seinen Sinnen mitbekommen. Manche Trends kann man besser durch Datenanalyse und Befragungen mitbekommen. Im Folgenden stellen wir Methoden vor, um Trends auf die Spur zu kommen.

Google Trends – Entwicklung der Suchanfragen

Google selbst stellt mit den Google Trends eines der mächstigsten Werkzeuge zur Trendanalyse zur Verfügung. Google beobachtet das Aufkommen von Suchanfragen und so kann man erkennen, wenn nach etwas häufiger als früher gesucht wird.

 Hier kann man die Entwicklung der Popularität – in diesem Fall von Facebook – nachvollziehen. Seit wann wird vermehrt danach gesucht, ist die Nachfrage noch immer steigend oder schon wieder fallend, welche News-Ereignisse können damit zusammenhängen, usw.

Google Ngram Viewer

Weit weniger bekannt ist der Ngram Viewer aus den Google Labs. Im Gegensatz zu Google Trends – welches auf Aufzeichnungen seit 2004 zurückgreift – kann man hier bis ins Jahr 1800 zurückblicken. Google analysiert dazu die Erwähnungen in Büchern.

Hier zu sehen: der Siegeszug der Eisenbahn ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – und der anschließende Bedeutungsverlust durch das Aufkommen des Autos (das Ford Modell T wurde ab dem Jahr 1908 produziert) und der Flugreisen.

Befragungen

Befragungen sind ein sehr gutes Instrument, um Trends auf die Spur zu kommen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Optionen:

  • Befragung von Experten, die besonderen Einblick in eine bestimmte Branche haben. Beispielsweise Produktentwickler, die bereits wissen, welche Produktneuerungen auf uns zukommen werden – und idealerweise haben diese bereits Studien durchgeführt, wie gut diese Neuerung bei den potentiellen Kunden ankommt.
  • Befragungen von größeren Menschengruppen – hier kann dann beispielsweise vergleichen werden, wie sich Einstellungen im Zeitvergleich verändert haben. Daraus kann man dan Trends ablesen.

Diese Methode eignet sich allerdings nicht für “Jedermann”, außer man kann wirklich mit einem dieser Experten sprechen. Ersatzweise bleibt aber die letzte Option:

Medienbeobachtungen

Medien und Trends eng miteinander verwoben. Medien versuchen Trends zu entdecken, Medien können aber auch Trends auslösen oder verstärken. Durch Medienbeobachtung kann man daher auch herausfinden, welche Trends sich momentan herausbilden. Dies liegt auch daran, dass diese eben die oben genannten Befragungen und Experten-Interviews durchführen, um entsprechende Informationen zu gewinnen.

Der Charme des Wilden Westens mit Lederhüten

Lederhüte haben ihren ganz speziellen Charakter. Kaum jemandem bleibt beim Anblick dieser eine Assoziation mit Cowboys und dem Wilden Westen erspart. Allerdings werden sie wegen genau dieser Assoziation auch häufig verkannt und, wenn überhaupt, als Requisit zum Fasching getragen. Doch sowohl für einige Arbeiten im Freien als auch für den besonderen Freizeitlook stehen sie anderen Hüten in nichts nach. Doch Lederhüte bedürfen eines gewissen Maßes an Pflege, damit sie ihren Charme und ihr Aussehen so lange wie möglich behalten können. Da sie bei guter Qualität zu 100 Prozent aus Leder bestehen, müssen sie insbesondere vor Schäden durch Witterungseinflüsse geschützt werden, denn sie werden zum Beispiel durch Regen und Feuchtigkeit schnell steif sowie rissig und können durch starke Sonneneinstrahlung ausbleichen.

Lederhüte, die auch als Cowboyhüte bekannt sind, eignen sich vor allem für Arbeiten im Außenbereich – das wussten schon die Cowboys, die bereits in früheren Zeiten diese Kopfbedeckung trugen. Ein solcher Lederhut sollte vorwiegend vor der Sonne schützen, denn dieser war ein Cowboy den Großteil des Tages ausgesetzt. Gleichzeitig durfte das Tragen eines solchen Hutes jedoch nicht durch übermäßige Schweißproduktion unangenehm werden, was durch das atmungsaktive Leder weitgehend verhindert wurde. Die spezielle Form der Lederhüte machte es zudem möglich, dass sie auch bei viel Bewegung, beispielsweise beim Reiten, nicht gleich vom Kopf fielen.

Modische Lederhüte im Alltag

Doch auch im Alltag lassen sich Lederhüte gut tragen. Allerdings ist dies eher im Freizeitbereich als zu anderen Anlässen der Fall. In Kombination mit Jeans und einer Bluse kommt ein Lederhut besonders gut zur Geltung und rundet ein schlichtes und legeres, aber dennoch sehenswertes Outfit ab. Bei einem Kauf dieser Hüte gilt es, besonders darauf zu achten, dass sie so authentisch wie möglich sind, um nicht etwa als bereits genanntes Faschingsrequisit abgestempelt zu werden. Empfehlenswert sind hierbei Marken wie Barmah Hats, die zum Beispiel Lederhüte aus Australien anbieten. Auch in dem Onlineshop Amonda, welcher ein großes Sortiment an Mützen und Hüten zu bieten hat, sind australische Lederhüte zu finden.

Jugendreisen und Reisen für Kinder werden zum Trend

Urlaub und Reisen ist wohl die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Welt. Wenn diese nicht immer so teuer werden. Am liebsten würden deutsche zweimal im Jahr verreisen. In den Sommerferien in den Süden Europas und die Strände genießen und im Winter in die berühmten Skigebiete nach Österreich und in die Schweiz. Und was die Erwachsenden wollen, wollen die Kinder und Jugendlichen schon lange. Jugendreisen werden dabei immer beliebter und die Nachfrage immer größer. Ob nach Spanien in das bekannte Lloret de Mar oder Calella, nach Italien in die Toskana oder nach Rimini oder nach Bulgarien zum Sonnenstrand oder Goldstrand.

Gerade in den Sommermonaten ist der Süden Europas beliebter denn je. Jugendliche wollen feiern und Partys machen und das ganze am besten ohne Eltern und nur mit ihren Freunden. Dafür sind die Teenager schon sogar soweit bereit, dass sie dafür jeden Monat etwas Geld zurücklegen ergab eine Studie.

Eltern können mittlerweile keinen Urlaub mehr für sich und die Familie und dann nochmal nur für ihre Kinder bezahlen. Daher werden Nebenjobs immer beliebter bei Jugendlichen. Gerade dann lernen die Teenager das zu schätzen was sie haben und genießen den Urlaub erst in vollen Zügen. Während der Reisen werden sie von Teamern, Reiseleitern und Koordinatoren begleitet. Sie planen, organisieren und führen die gesamte Freizeit durch.

Auch Reisen für Kinder mit ReiseMeise werden dabei immer beliebter. Eine Ferienfreizeit zu finden, in der Zeit wo Eltern arbeiten müssen ist gar nicht so einfach. Dabei kommt ein Feriencamp gerade zu recht und ist eine optimale Lösung vieler Eltern. Spaß und Abenteuer gehören dabei selbstverständlich mit dazu. Von Baden im See, Schnitzeljagd im Wald, Nachtwanderungen bis hin zur Kinderdisco ist alles dabei. Die Kinderferienlager werden immer themenaffiner. Baumhauscamps, Kletterreisen, Zirkuscamps, Angelcamp, Sprachreisen in Englisch, Spanisch und Französisch. Es gibt mittlerweile nichts was es nicht gibt. Die Auswahl ist groß. Eine Reise für Kinder kann man am besten im Internet.
Das Angebot ist groß und im Internet findet man diese problemlos.

Digital Learning – Die Rolle der Verlage in Zeiten des Internets

Im Zeitalter des Internets geraten Verlage zunehmend in Zugzwang, sich gegen die gemeinfreie und kostenlose Konkurrenz zu behaupten. Was zeichnet das gedruckte oder zumindest kommerzialisierte Wort vom allseits zugänglichen ab? Ein Umdenken bei den Verlegern hat längst begonnen, die Rolle der Verlage definiert sich gerade neu. Skeptiker ahnen und mahnen, die Auflagen sinken, die Zukunft droht mit bitterem Beigeschmack: Aber sind Bücher und Verlage wirklich “vom Aussterben bedroht”?

Online versus Offline

Kostenfreie Enzyklopädien erwachsen im Internet, die Suchmaschinen lassen Inhalte in Sekundenschnelle auf den heimischen Bildschirmen auftauchen und Lexika und Fachliteratur werden zu Ladenhütern. Im Fall des Lexikons, also eines allgemeinen Überblicks zu einer Thematik, fällt es dem Buch nur schwer einen Sieg davontragen. Bei Fachliteratur ist es schon ausgewogener. Welche Quelle ist verlässlich? Die angeblichen Fakten aus dem Netz haben selten einen ausgewiesenen Urheber, wodurch zum Einen tendenziell der Anreiz für die Publizisten sinkt, hohe Qualität zu produzieren, und zum Anderen die Qualität für den Leser schwieriger zu beurteilen ist, weil die Reputation des Autors nicht überprüft werden kann.

Erleben statt Belesen?

Der technische Fortschritt hat eine Vielfalt erschaffen, die selbst denen, die ohnehin ungern auf Bücher zurückgreifen, das Lernen mit allen Sinnen ermöglicht. Zu fast jedem Thema lassen sich Videos finden, die meisten Portale bieten sogar eigene Bildungskanäle an, um gleichermaßen ihre Inhalte zu bündeln und Interessenten zu binden. Digital Learning meint dieses Phänomen des Lernens mit allen Sinnen mittels moderner Online-Medien, das besonders von den so genannten Digital Natives genutzt wird. Wissen wird damit einer breiten Allgemeinheit zugänglich und ist außerdem noch angenehm verpackt. Der entscheidende Unterschied zu den massenhaft auf- und abtauchenden Internetinhalten ist die Qualität. Bücher bündeln die Perspektive zumeist eines Autors, der wiederum für Stil und Inhalt birgt. Qualitätssicherung ist daher eine Aufgabe bzw. Strategie, die den Verlagen längst bewusst ist. Diesen Aspekt dürfen sich die Verantwortlichen nicht aus der Hand nehmen lassen. Bücher als E-Books oder Audio-Books zum Herunterladen anzubieten, ist somit ein erster Schritt in die richtige, weil existenzsichernde Richtung. So wird Qualitätssicherung zu einem vermarktbaren Prinzip.

Die Verlage, ob nun im Bereich der Zeitungen, Zeitschriften oder Unterhaltungs- und Fachliteratur, sind gezwungen sich anzupassen. Hochwertige Artikel oder Geschichten und autorengebundene Veröffentlichungen schaffen auch in Zukunft ein Forum und damit nutzbare Chancen, den qualitätsschwankenden Online-Texten und namenlosen Blog-Beiträgen entgegenzusteuern. Oder, wie es bereits geschieht, eine crossmediale Verwirklichung der teuer produzierten Literatur und journalistischen Recherchen durchzusetzen. Qualitätssicherung ist ein Weg in die Zukunft. Es wäre fatal auf die Nostalgie von Leseratten zu bauen, die den Geruch von Büchern vermissen…

Modetrends – Erfindung der Medien oder ein reales Phänomen?

Eine Domäne, in der man oft von Trends spricht, ist die Welt der Mode. Diese Trends werden vor allem von den Medien als solche beschrieben.

Im Modebereich gibt es viel Geld zu verdienen. Mode braucht schließlich jeder, dementsprechend sind hier Ausgaben unvermeidlich. Doch Mode ist nicht nur eine pure Notwendigkeit. Vielmehr geht es auch um Selbstdarstellung. Die meisten Menschen kaufen daher auch nicht gerade das notwendige Minimum an Kleidung – und nicht selten sind überfüllte Kleiderschränke die Folge.

Wo es viel zu verdienen gibt, wird auch viel Werbung gemacht. Mode- und Kosmetik-Hersteller geben viel Geld für Werbung aus und finanzieren damit Medien. Die Verfügbarkeit von Werbegeld sorgt wiederum dafür, dass es gefühlt hunderte Modemagazine am Markt gibt. In kaum einen anderen Bereich gibt es so viele Zeitschriften wie rund um die Themen Mode und Beauty.

Doch all diese schönen Modezeitschriften müssen auch mit Inhalten gefüllt werden. Und das meistens im Monatsrhythmus. Keine leichte Aufgabe, denn schließlich kann man auch nicht jede Woche die gleichen Mode-Tipps geben. Und so helfen sich diese Magazine, indem sie ständig neue Trends vorstellen.
Ob diese Trends real existieren ist da eher sekundär. Würde man nur das Verhalten der Menschen beobachten, könnte man kaum monatlich große Veränderungen bemerken, mit denen man auch die Seiten von Magazinen füllen kann. Und so kommt es dann auch, dass absurde Designer-Kreationen, die außer am Laufsteg und ein paar extravaganten Reichen keiner anzieht, plötzlich „in“ sein sollen.

Dennoch muss man dazusagen, dass es durchaus reale Modetrends gibt. Dass sich die Mode verändert, erkennt man daran, wenn man sich Fotos von Menschen aus den 1990er-Jahren ansieht. Doch diese Veränderungsprozesse gehen oft schleichend von sich und werden daher von vielen auch gar nicht bemerkt. Es handelt sich dabei eher um eine Evolution als um aktuelle Mode-Hits, die sich alle paar Monate ändern.